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Gesundheitliche Gründe: Kurt Arnhold legt Stadtratsmandat nieder

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Der langjährige Schkeuditzer Stadtrat hat mit Wirkung zum 30. September sein Stadtratsmandat niedergelegt, bereits Mitte des Monats hatte der Stadtrat „wichtige Gründe“ für den Mandatsverzicht formal festgestellt.

„Mit 76 Jahren und nach mehr als zehn Jahren im Stadtrat stellt ‚Kurti’ seine Gesundheit in den Mittelpunkt“, zeigt sich SPD-Fraktionschef Jens Kabisch betroffen. Im Stadtrat sei Arnhold Streiter für die Sache gewesen. „Er ist angeeckt, auch bewusst und war beharrlich, hat sich bei Missständen festgebissen – so lange, bis diese abgestellt waren“, charakterisiert Kabisch. Weit und breit sei er der Einzige im Rat gewesen, den diese Eigenschaften im positiven Sinne auszeichneten. „Das wird fehlen – und ist Vorbild für die, die in der Kommunalpolitik für die Sache streiten und etwas erreichen wollen.“

Thematischer Schwerpunkt der Jahre seit 2009 war der innerstädtischer Verkehr. Das Engagement hierbei brachte ihm den Beinamen „verkehrspolitischer Sprecher“ ein – eine im Stadtrat untypische Funktionsbezeichnung. Maßgebliche Sicherheitsaspekte – Sonnenpassage als Fußgängerzone, Sperrung des Marktplatzes an Markttagen – gehen auf sein beharrliches Wirken zurück. „Für uns beide bedeutete das zähe Verhandlungen mit der Verwaltungsspitze, die immer darauf gesetzt hat, dass wir aufgeben“, so Jens Kabisch weiter. „Aufgeben ist seine Sache nicht – das bleibt in unserer ehrenamtlichen Arbeit verwurzelt“, bilanziert Kabisch.

Zur Stadtratssitzung im September hat Kabisch Kurt Arnhold mit dem Aphorismus „Viele Menschen hinterlassen Spuren, nur wenige hinterlassen Eindrücke.“ gewürdigt und aus dem Stadtrat verabschiedet. „Wir danken Kurt Arnhold, dass er Teil unserer Fraktion war und Teil unserer Welt ist“, so Jens Kabisch abschließend.

 
 

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