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Habemus Kanzler

Wir haben und sind Kanzler. Wir wünschen Olaf Scholz, seiner Regierung und Deutschland alles Gute. Herzlichen Glückwunsch. Lasst uns verändern. 

 

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Wir stehen hinter Petra Köpping

Auch wir stehen gemeinsam mit allen Sozialdemokrat:innen hinter Ministerin Petra Köpping. Alle Aktionen, die der Einschüchterung demokratischer Politiker:innen dienen, betrachten wir - und darin sind sich alle demokratischen Kräfte einig - als verwerflich. Hier muss Politik und Gesellschaft zusammenstehen.

Ein Besuch in unserer Partnerstadt Seelze

- Ein kurzer Reisebericht von Dr. Rosemarie Schöne

 

Die Städtepartnerschaft zwischen Schkeuditz und Seelze besteht nun schon seit über 30 Jahren. Im Laufe der Zeit wurde sie unterschiedlich stark gelebt, hat aber nie aufgehört zu existieren.

Der Ortsverein der SPD hat sich von Anfang an für diese Partnerschaft stark gemacht. In Anlehnung an die DDR-Propaganda-Parole: „Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen.“ wussten und wissen wir: „Von Freunden lernen, hilft uns alle weiter“.

Vom 06.-10. November fuhr ich deshalb zu unserer Partnerschaftsfreundin der 1. Stunde, Waltraud Gertz, nach Seelze. Der Austausch von Erinnerungen, aber auch intensive Gespräche über aktuelle Themen, ließen die Tage wie im Fluge vergehen. Dabei war auch ein Besuch des Heimatmuseums, in dem gerade eine neue Sonderschau zu Weihnachten vorbereitet wurde. Jährlich finden dort etwa zwei Sonderschauen statt, sodass ein Besuch auch wiederholt interessant ist. Für alle, die die Gegend noch nicht kennen: u.a. Wanderungen im Deister, Besuche von Wunstorf, des Steinhuder Meeres, Hannover mit den Herrenhäuser Gärten und eines feinen Küchenmuseums und, und,und lohnen allemal eine Fahrt dorthin.

Aber bis dahin wünsche ich eine frohe Advents- und Weihnachtszeit.

Der 9. November in der deutschen Geschichte

... ein kritischer Beitrag von Peter Schüler

(auch zu finden unter "Hier schreiben Mitglieder")

 

Mein Name ist Peter Schüler und bin an einem Aprilmontag 1971 in Leipzig geboren.

Mein „Weg“, wie man es so schön sagt, war durch die DDR und Ihre Maschinerie vorgegeben. Dennoch hatte ich wohl großes Glück, auf freiheitsliebende und freidenkende Mitmenschen, Lehrkräfte und junge Studenten an unserer Schule und im Ausbildungsbetrieb zu treffen, die mich ermutigten, für das Miteinander einzustehen.

Am 09. November 1989, ein Tag wie jeder andere, kam ein Kollege auf mich zu und sagte zu mir: „Nach Feierabend fahren wir mit meinem Trabbi auf den Kuh‘damm!“. Ich sagte noch: „Klar doch, warum nicht.“, ohne zu wissen, dass dieser Tag für alle Menschen, nicht nur in Ost und West, sondern auch in ganz Europa, ein ganz besonderer Tag sein würde. Vergessen die Montagsdemonstrationen, als wir jeden Dienstag danach Angst hatten, jetzt kommt einer von der Stasi und fragt dich, warum du gegen das System und die DDR bist.

Mein damaliger Mathelehrer war ein Kommunist. Aber er war einer, der immer daran erinnerte, was der 09. November in der deutschen Geschichte für ein Tag war und ist. Er war Jude, was ich erst viel später erfahren durfte, und ein leidenschaftlicher Anhänger von freiem Denken. Das hat mich sehr geprägt.

Worauf will ich hinaus?

Die Pandemie zeigt uns die Schattenseiten der Menschlichkeit, der Solidarität und des Miteinanders. Die sogenannte Flüchtlingskrise von 2015 ebenso. Keinem von uns gehört diese Erde. Und wenn ich an die „Wendezeit“ zurückdenke, was wäre, wenn mir einer gesagt hätte, „Du sprichst sächsisch, bist Ossi und gehörst nicht in die neue Bundesrepublik Deutschland.“?

Ja, die Beschimpfungen gab und gibt es auch leider heute noch. Kraft meiner Stimme und vieler anderer Stimmen und demokratisch gewählter Parteien, Rechtsverordnungen und Gesetzen konnte ich mich gegen diese Ungerechtigkeit wehren und ankämpfen, um auch anderen damit ein Vorbild zu sein.

Es liegt an uns, gegen diese auf Tyrannei ausgerichtete, menschenverachtende und zutiefst verabscheuungswürdigen Kommentare und Botschaften, tief in unserer gesellschaftlichen Mitte, anzukämpfen und gemeinsam mit den viele Mitbürger*innen für ein Miteinander einzustehen.

Der 09. November ist ein denkwürdiger und erinnerungswürdiger Tag. Bestimmt nicht nur dieser. Aber er zeigt ganz offen, wie weit wir uns entfernt haben und wie weit wir uns wieder voneinander entfernen.

 

Dafür kämpfe ich, mit meiner Stimme und meiner Person.

 

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Peter Schüler

 

PS: Lassen Sie mich diesen Text mit einem Gedicht von Wilhelm Busch beenden.

Zwar mit seinem losen Mund
neigt er zur Krakeele.
Dabei ist er doch im Grund
einer treue Seele.
Die er seine Freunde nennt,
dulden seine Witze,
denn ein jeder, der ihn kennt,
kennt auch seine Mütze.

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