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2011 hatte die SPD-Fraktion im Stadtrat beantragt, regelmäßige Gesprächsrunden mit dem Flughafen und seinen Anrainern durchzuführen. "Seither haben viele Gespräche mit dem Flughafen selbst, aber auch mit DHL, EAT und der Deutschen Flugsicherung stattgefunden", bilanziert SPD-Fraktionschef Jens Kabisch. Unlängst hat die Bürgerinitiative Gegenlärm nun beschlossen, künftig nicht mehr an diesen Gesprächsrunden teilzunehmen.
Das Bestreben von Stadtrat und Stadtverwaltung, Aufgaben des Landkreises in Schkeuditz erledigen ist nicht neu. Im April waren die Fraktionsvorsitzenden und die Verwaltungsspitze diesbezüglich im Schloss Hartenfels. "Die Unterredung mit dem Landrat verlief erst einmal ergebnislos", erinnert sich Stadtrat Dieter Schöne. Man habe sich vertagt und wolle verschiedene Möglichkeiten prüfen.
Sommerpause beendet: Am 5. September kommt der Schkeuditzer nach etwa sechswöchiger Pause wieder im Ratssaal zusammen. Dabei greift das Gremium erstmals in die Diskussion um den Abschlussbericht der Verkehrsplaner ein, die beauftragt worden sind, zunächst die Verkehrsströme in der Innenstadt zu untersuchen. Ginge es nach der Stadtverwaltung, wäre die Diskussion bereits im Technischen Ausschuss geendet. So aber haben alle Stadträte die Möglichkeit, die Ergebnisse des unabhängigen Gutachters zu diskutieren.
Die Schkeuditzer SPD-Fraktion kritisiert die Umgestaltung des Spielplatzes in der Weststraße. "Seit dem Umbau haben sich Standard und Attraktivität verschlechtert", stellt die SPD fest. Auch Anwohner seien mit diesem Befund auf die Stadträte zugegangen. "Die Beschlussvorlage hat uns seinerzeit nicht überzeugt, wir haben sie abgelehnt", erklärt Fraktionschef Jens Kabisch. Die Verwaltung werde um Nachbesserungen nicht umhin kommen. "Das ist kein schöner Spielplatz", konstatiert Kabisch.
Als dynamische Stadt kennt SPD-Bundestagskandidat Heiko Wittig Schkeuditz. "Hier hat sich etwas getan, Potenziale sind nutzbar gemacht worden", urteilt der erfahrene Kreis- und Gemeinderat. Besonders die Bildungslandschaft hat es ihm angetan. "Der Schwerpunkt Bildung ist immer richtig", sagt Wittig, der dem Schul- und Kulturausschuss des Kreises vorsitzt. Gemeinsam mit den Stadträten der hiesigen SPD-Fraktion hat Wittig am Montag unter anderem verschiedene Kinderbetreuungseinrichtungen besucht. "Stadtrat und Stadtverwaltung haben miteinander verabredet, dass wir Investitionen in Bildung den Vorrang geben", erklärt SPD-Fraktionschef im Stadtrat Jens Kabisch.