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Die Schkeuditzer SPD hat ihren bisherigen Vorstand im Amt bestätigt: Lothar Eberhardt als Vorsitzender, Thomas Thierbach als dessen Stellvertreter und Rosemarie Schöne als Schatzmeisterin sind wiedergewählt. Ergänzt wird das Trio um den für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Stadtrat Jens Kabisch. Turnusgemäß fand die Vorstandswahl in der vergangenen Woche statt. Laut Statut wählt der SPD-Ortsverein alle zwei Jahre.
Der Schkeuditzer Stadtrat hat am Donnerstagabend in einer Sondersitzung den Stadthaushalt für das Jahr 2014 beschlossen. Da sich die Rahmenbedingungen für die Aufstellung des Haushaltes verschlechtert haben, sind darin eine Anpassung der Elternbeiträge für die Kindereinrichtungen sowie die Erhöhung der Grundsteuer B enthalten. SPD-Fraktionschef Jens Kabisch bezeichnete den Beschluss es Haushaltes unter diesen Gegebenheiten als "schmerzlich".
Die Stadt Schkeuditz steht unmittelbar vor dem Beschluss des Haushaltes für 2014. Nach der Straffung des Zeitplanes innerhalb des Rathauses kommt der Stadtrat am 19. Dezember zu einer Sondersitzung zusammen, auf der der Stadtetat für das kommende Jahr beschlossen werden soll. Die Diskussion verspricht Spannung, da mehrere unliebsame Entscheidungen auf der Agenda stehen.
Der Haushaltsplan 2014 wirft seine Schatten voraus: Noch im Dezember soll der Etat für das kommende Jahr beschlossen werden, die Stadtverwaltung hat den Zeitplan gestrafft. Bereits während der Ratssitzung am 12. Dezember - die reguläre Dezember-Sitzung - wird die 2014er Haushaltssatzung in Teilen vordiskutiert. Der eigentliche Beschluss zum Haushalt soll am 19. Dezember erfolgen.
Für den Etat in 2014 beabsichtigt die Stadtverwaltung nach bisherigem Planungsstand eine Erhöhung der Grundsteuer B sowie eine Erhöhung der Elternbeiträge für die Kindertagesstätte (Kindergrippe, Kindergarten und Hort). Beides ist während der Vorberatungen, insbesondere in der Runde der Fraktionsvorsitzenden kontrovers diskutiert worden.
Der Atem der großen Bundespolitik schwebte am Mittwochabend über der Nominierungsveranstaltung der nordsächsischen SPD für die Landtagswahl 2014 im Gasthof Sprotta. Die Unterschriften unter die Koalitionsverträge in Berlin waren erst ein paar Stunden gesetzt, da schwor Ursula Fritzsche vom Ortsverein Döllnitztal die 57 Genossen bereits darauf ein, dem Kontrakt in der bevorstehenden Mitgliederbefragung zuzustimmen. An diesem Abend aber waren die Antworten zunächst in einer anderen wichtigen Frage zu finden: Wer geht für die SPD 2014 ins Rennen um ein Landtagsmandat? Mit Andreas Geisler, Hagen Scheffler und Volkmar Winkler gab es pro Wahlkreis je einen Bewerber. Diese Herren wurden gewählt.